Schwerin: Kompletter Verzicht auf Facebook und Twitter
 
 
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Datenschutz

Schwerin: Kompletter Verzicht auf Facebook und Twitter

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern verzichtet komplett auf Auftritte in sozialen Medien. Der Aufwand für das benötigte Personal rechtfertige nicht den Nutzen der Plattformen wie Facebook und Twitter, wie die Landesregierung in der aktuellen Pressemitteilung erklärt.

Die Entscheidung wird vom Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Reinhard Dankert begrüßt, da im Hinblick auf die Vorbildwirkung der öffentlichen Stellen diese nicht dazu verleiten dürften, datenschutzrechtlich fragwürdige Angebote zu nutzen.

Gerade im Zusammenhang mit öffentlichen Fahndungen der Polizei wird der Einsatz von Facebook immer wieder diskutiert. Medienwissenschaftler der Technischen Universität Berlin haben die Risiken der Fahndungsmethode untersucht und ein ein Gutachten erstellt. Die Studie wird auf der Landespressekonferenz am 21. Oktober 2014 vorgestellt.